Aktuelles

MIT Teltow-Fläming erweitert Kreisvorstand

In der Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 29.10.2015 in Luckenwalde wurde nicht nur über Wirtschaftsthemen im Land und Bund informiert, sondern auch ein neuer MIT Kreisvorstand gewählt. Der geschäftsführende Kreisvorstand um den MIT Kreisvorsitzenden Harald Uhlig wurde bestätigt und um zwei neue Kreisvorstandsmitgieder erweitert. Sven Reimer aus Zossen verstärkt als zweiter stellvertretender Kreisvorsitzender den Vorstand und Mike Schuster, der auch in der JU Teltow-Fläming aktiv ist, wurde als Beisitzer ins Team aufgenommen. Als MIT Kreisschatzmeister wird weiterhin Hermann Kühnapfel zur Verfügung stehen. Die aktuelle Besetzung des Kreisvorstandes erstehen Sie auf der Seite „Über uns

MITTELSTÄNDLER ...
* beschäftigen 70 % aller Arbeitnehmer
* bilden über 80 % aller Lehrlinge aus.
* entwickeln 75 % aller Patente.
* leisten fast 50 % der Bruttowertschöpfung.
* tätigen knapp 50 % aller UN-Investitionen.
* erwirtschaften über 40 % aller steuerpflichtigen Umsätze

Pressemitteilung Danny Eichelbaum MdL vom 30.12.2014:

Erfreuliche Nachricht zum Jahresende – Teltow Fläming wieder Nummer 1 im Osten

Zu den Ergebnissen für den Landkreis Teltow Fläming beim Landkreis-Ranking des Magazins Focus Money erklärt der Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Teltow Fläming und Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum: Wer hätte das gedacht, trotz der schwierigen Haushaltslage des Landkreises ist Teltow-Fläming erstmalig nach 2006 beim aktuellen Landkreisranking des Magazins Focus Money wieder Nummer 1 in den neuen Bundesländern und Nummer 1 in Brandenburg. Bundesweit erreicht unser Landkreis Platz 122. Von Focus Money wurden 402 Landkreise und kreisfreie Städte begutachtet. Der FOCUS-MONEY-Landkreis-Test misst die Wirtschaftskraft der Regionen und Gemeinden anhand von sieben Faktoren. Das sind: Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt, bezogen auf alle Erwerbspersonen, Wachstum des Bruttoinlandsprodukts zum Vorjahr,Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigen,verfügbares Einkommen privater Haushalte je Einwohner, Veränderung der Erwerbstätigenzahl zum Vorjahr,Investitionen im verarbeitenden Gewerbe je Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe,Veränderung der Bevölkerungszahl zum Vorjahr. Wir haben wieder einmal bewiesen, dass die Wirtschaft im Landkreis sehr krisenfest ist. Auf unsere Mischung aus Global Playern, starken mittelständischen Unternehmen und fleißigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern können wir alle stolz sein. Diese Platzierung ist ein Grund zur Freude. Unsere stabile Arbeitsmarktsituation und die hohe Lebensqualität im Landkreis zeigen uns, dass es sich in Teltow Fläming gut leben lässt und die Wirtschaft brummt. Aber wir dürfen uns jetzt nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern das Ergebnis als Ansporn sehen. Nur wenn wir wieder im Landkreis finanzielle Spielräume schaffen, um Investitionen in Bildung und Infrastruktur zu ermöglichen, werden wir auch in den nächsten Jahren ein guter Wirtschaftsstandort bleiben, so Danny Eichelbaum.

Bericht vom 05.11.2014 / Verfasser: Dirk Steinhausen

Gehen uns die Unternehmer aus?

„Der Befund ist also eindeutig: Deutschland braucht mehr Menschen, die sich unternehmerisch betätigen,“ zu dieser Schlussfolgerung kommt der Ostdeutsche Bankenverband in seinem neusten Newsletter. Man ging der Frage nach „UNTERNEHMERTUM IN OSTDEUTSCHLAND. Wie angesehen sind Unternehmer heute? Und: Was tun, damit es auch morgen noch genug Unternehmer gibt?“„Einmal mehr zeigt sich, dass ohne einen tatkräftigen Mittelstand geht es nicht. Ein Großteil der Arbeitsplätze würde fehlen und auch das Wirtschaftswachstum und die Innovationsfähigkeit wäre in Deutschland schwächer,“ erläutert Dirk Steinhausen, stellvertretender Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung Teltow-Fläming. Oder wie der Ostdeutsche Bankenverband kurz feststellt: „Dem Staat würde die Finanzbasis in Form von Steuereinnahmen aus Unternehmensgewinnen sowie den Löhnen und Gehältern der Mitarbeiter fehlen. Kurzum, das Wohlstandsniveau, um das Deutschland in der Welt vielfach beneidet wird, gäbe es so nicht.“Und doch umtreibt viele Unternehmer Zukunftsängste. Wird es auch in Zukunft ausreichend junge Menschen geben, die den Weg in die Selbständigkeit wagen? Was muss die Gesellschaft tun, damit das Unternehmertum und damit im Schwerpunkt der Mittelstand gestärkt wird?Leider zeigte eine vor kurzem veröffentlichte Studie, dass das Ansehen und Vertrauen in Unternehmer eher unten in der Skala zu finden ist. Der Bankenverband erläutert dies so: „Die Ursachen für dieses schlechtere Image sind vielfältig. So wird dem Streben nach Gewinn vielfach mit Misstrauen begegnet. Zudem finden Negativberichte aus der Wirtschaft meist breitere Resonanz als Positivbeispiele für gelebte unternehmerische Verantwortung oder soziales Engagement. Dabei wird oft nicht zwischen angestellten Managern und selbstständigen Unternehmern differenziert.“„Für die vielen mittelständischen Betriebe heißt dass, wir müssen die Unterschiede stärker herausarbeiten. Bei fast allen Mittelständlern hilft kein Staat, wenn es mal „schlecht“ läuft, meist haftet der Unternehmer mit allem was er hat, und wenn es schief geht, dann fällt er nicht in den Arbeitslosengeldbezug, sondern wird, wenn er Pech hat, zum Sozialfall. Ein Risiko was alle Mittelständler eingehen, weil sie an sich und ihr Unternehmen glauben,“ erläutert Steinhausen weiter. Im europäischen Vergleich hat Deutschland zu wenig Selbständige, dies ist langfristig für die deutsche Volkswirtschaft nicht gesund.„Wir müssen das Image und die Bereitschaft ein Wagnis einzugehen steigern.“Gerade in Ostdeutschland werden in den nächsten Jahren viele Unternehmen von der Gründergeneration in die Nachfolgegeneration wechseln. Und nicht immer kommt der Nachfolger aus der Familie. Viele Unternehmen stehen zum Verkauf. Nach einer aktuellen Schätzung des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn stehen hier von 2014 bis 2018 knapp 22.000 Unternehmen zur Übergabe an, in denen insgesamt 277.000 Mitarbeiter beschäftigt sind.Viele Hemmnisse müssen beseitigt werden, hier kommt die Studie zu folgendem Schluss:„Demnach werden die schulische und außerschulische Gründungsausbildung (einschließlich der Vermittlung allgemeinen Wirtschaftswissens), das Umfeld bei Steuern und Regulierung (Stichworte: Regelungsdichte, Bürokratie etc.) sowie die allgemeine „Gründerkultur“ (Ansehen der Unternehmer in der Gesellschaft) eindeutig negativ beurteilt.“„Hier ist die Politik, aber auch Schulen, und auch der Mittelstand selbst gefordert ein Umdenken einzuleiten,“ so Steinhausen abschließend.

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