1. Unternehmerstammtisch „Netzwerk Wirtschaft im Kreis Teltow- Fläming“

Der MIT-Kreisverband Teltow-Fläming hatte gemeinsam mit dem Unternehmerverband „Stadtmitte e.V. Zossen“ zum 1. Unternehmerstammtisch Mitte März 2016 eingeladen.24 Unternehmer und interessierte Bürger waren in die „Ratsstube Zossen“ gekommen, um gemeinsam mit Unternehmern aus unserem Nachbarkreis LDS und dem Vorstandsvorsitzenden des Diakonischen Werkes Teltow-Fläming e.V., Herrn Holger Lehmann Probleme, Chancen und Risiken bei der Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern in kleine und mittelständige Unternehmen (KMU) zu beraten.

Viele der KMUs suchen Mitarbeiter und Auszubildende, die ihnen weder durch Werbemaßnahmen noch über die Arbeitsagentur vermittelt werden können.

Nun hoffen sie, mit der möglichen Einstellung von Flüchtlingen ihren Personal- und Fachkräftemangel verringern zu können.

Herr Lehmann als Leiter des Integrationsprojektes „Brandenburg- Deine Chance“ (Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen in Brandenburg) erläuterte die Situation. Er zeigte die Bemühungen der Projektpartner Diakonisches Werk TF e.V., Ausbildungsverbund Teltow e.V. (IHK) und der Kreishandwerkerschaft Teltow-Fläming zur Suche von geeigneten Bewerbern aus den Reihen der Flüchtlinge und Asylbewerber für eine Berufsausbildung oder Arbeitsaufnahme auf, verdeutlichte gleichzeitig die vielen bestehenden Hemmnisse und Probleme dafür.

Seine Ausführungen, die durch aktuelles statistisches Material unterstützt wurden, ergänzten die Unternehmer Andreas Schulz (Gerüstbau) und Carsten Kröning (Elektro, Sanitär) aus dem Kreis LDS mit persönlichen Erfahrungsberichten, wie es ihnen gelungen ist, Auszubildende aus den Reihen der Asylbewerber für eine Berufsausbildung zu gewinnen und in ihre Firmen zu integrieren.

Klar wurde, dass es neben sprachlichen und kulturellen Problemen vor allem bürokratische Hürden zu überwinden sind.

Die für die notwendigen Genehmigungen zuständigen Ämter und Institutionen sehen sich gefangen in widersprüchlichen Gesetzen, Verordnungen und Anweisungen und sehen sich deshalb oft außer Stande, Entscheidungen zu treffen. Unternehmer, die dennoch die Chance wahren wollen, ihren Mitarbeiter- und Fachkräftemangel auch durch Einstellung von Asylbewerber zu verringern, brauchen viel Engagement, Zeit und Erfindungsreichtum, um schließlich doch ein Arbeitsrechtsverhältnis mit einem Asylbewerber begründen zu können.

Die Unternehmer der KMU sehen großen Nachholebedarf bei der Organisation von Integrationsmöglichkeiten von Flüchtlingen und Asylbewerbern in Ausbildung und Arbeit und damit in unsere Gesellschaft.

Der jetzige Zustand erzeugt viel Unmut und stellt Fragen zur Arbeit der zuständigen Ministerien.

„Womit befassen sich Innen- und Arbeitsministerium denn, dass kaum Fortschritte für ein koordiniertes Vorgehen zu spüren sind?“

Schließlich ist der wachsende Zustrom vieler Flüchtlinge aus Krisengebieten seit mindestens drei Jahren bei allen bekannt.

Unternehmer sehen das sehr zögerliche oder gar Nichthandeln der Behörden als Fahrlässigkeit, ein Nicht-Wahrnehmen der übertragenden Aufgaben und Verantwortung.

Alle Teilnehmer des Unternehmerstammtisches betrachteten die Veranstaltung als sehr informativ und wünschen sich eine baldige Fortsetzung, wobei die Unternehmervereinigungen der Städte und Gemeindebereiche Zossen, Ludwigsfelde, Trebbin und Mahlow-Blankenfelde auch weiterhin unbedingt mit einbezogen werden sollten.

Bericht: Dirk Steinhausen (MIT TF)

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Einladung zum Unternehmerstammtisch

Unter dem Tagesthema „Netzwerk Wirtschaft im Kreis Teltow-Fläming“ lädt der Kreisvorsitzende Harald Uhlig der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Unternehmer der Region 

am 15. März 2016 um 18:30 Uhr in der Ratsstube – Marktplatz in Zossen

ein. Weitere Themen des Diskussionsabends sind:

Probleme, Chancen und Risiken der Integration von Flüchtlingen in kleinen Unternehmen
Als Diskussionspartmer haben zugesagt:

Holger Lehmann – Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes in TF

Vertreter der Arbeitsagentur Potsdam

Unternehmer mit persönlicher Erfahrung bei der Beschäftigung von Flüchtlingen.

MIT Teltow-Fläming erweitert Kreisvorstand

In der Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 29.10.2015 in Luckenwalde wurde nicht nur über Wirtschaftsthemen im Land und Bund informiert, sondern auch ein neuer MIT Kreisvorstand gewählt. Der geschäftsführende Kreisvorstand um den MIT Kreisvorsitzenden Harald Uhlig wurde bestätigt und um zwei neue Kreisvorstandsmitgieder erweitert. Sven Reimer aus Zossen verstärkt als zweiter stellvertretender Kreisvorsitzender den Vorstand und Mike Schuster, der auch in der JU Teltow-Fläming aktiv ist, wurde als Beisitzer ins Team aufgenommen. Als MIT Kreisschatzmeister wird weiterhin Hermann Kühnapfel zur Verfügung stehen. Die aktuelle Besetzung des Kreisvorstandes erstehen Sie auf der Seite „Über uns

Offener Brief des MIT Kreisvorsitzenden Teltow-Fläming zum Mindestlohn

Bürokratie beim Mindestlohngesetz reduzieren

Seit dem 01. Januar 2015 ist der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland in Kraft.

Mit diesem Gesetz sollten vor allem Fehlentwicklungen auf dem Lohnsektor korrigiert  werden, die vor allem als Ergebnis der „Agenda 2010“ in Deutschland  entstanden sind.

Das Gesetz kann und muss dazu beitragen, dass die sozialen Verschiebungen zurückgedrängt werden, dass es mehr Anreize für die Menschen in Deutschland gibt, zu arbeiten und vom Lohn auch leben zu können.
Deshalb ist das Gesetz zu akzeptieren und zu befürworten.

Mit den Durchführungsbestimmungen  werden die Ziele und der Fortschritt, den dieses Gesetz bringen soll, jedoch unterlaufen.
Hier wird der ideologische Hintergrund offenbar.

Jeder Unternehmer in Deutschland steht unter Verdacht, gegen das Gesetz zu verstoßen. Mit großem bürokratischen Aufwand muss die strikte Befolgung der Rechtsverordnung des Bundesarbeitsministeriums zur Umsetzung des Mindestlohngesetzes täglich nach genauen Vorgaben dokumentiert werden und das nicht nur für Mindestlohnempfänger, sondern praktisch für alle Beschäftigten.
Diese detailliert vorgegebenen Dokumentationspflichten binden viel Arbeitszeit. Das kostet Geld, welches die Firmengewinne schmälert. Den Firmen wird Geld für Innovation und Schaffung von Arbeitsplätzen entzogen.

Gleichzeitig werden 1.600 neue Stellen beim Zoll geschaffen, um in den Unternehmen, aber auch in Vereinen und sozialen Einrichtungen zu überprüfen, ob das bürokratische Monster auch richtig gepflegt wird.
Das kostet Millionen an Steuergeldern, die vom Staat auch gut für Bildung und öffentliche Investitionen ausgegeben werden könnten.

Es besteht der Eindruck, dass in dem SPD -Arbeitsministerium die Ideologie die Arbeit beherrscht, nicht das Streben nach gesellschaftlichem Fortschritt.

Die Mitglieder des MIT- Kreisverbandes Teltow-Fläming fordern, den wirtschaftlichen und politischen Bürokratie-Irrsinn der Rechtverordnung sofort zu stoppen.

Willkommen…

auf der Website der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Teltow-Fläming (Kreisvereinigung der CDU)

Die MIT Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Brandenburgs ist die politische Vereinigung, die die Interessen der unionsnahen Leistungsträger und Führungskräfte aus Wirtschaft, Handwerk, Freien Berufen und Mittelstand vertritt. Wir sind Ihre Stimme und Ansprechpartner der Wirtschaft in der Union zur Landes-, Bundes- und Europapolitik.

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU und CSU ist mit ca. 35.000 Mitgliedern der stärkste und einflussreichste politische Verband im Bereich des Mittelstandes in Deutschland. Auf allen Ebenen – Kreis, Stadt, Land, Bund und Europa – vertreten wir die Interessen der Mittelständler und ihrer Unternehmen.

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MITTELSTÄNDLER …
* beschäftigen 70 % aller Arbeitnehmer
* bilden über 80 % aller Lehrlinge aus.
* entwickeln 75 % aller Patente.
* leisten fast 50 % der Bruttowertschöpfung.
* tätigen knapp 50 % aller UN-Investitionen.
* erwirtschaften über 40 % aller steuerpflichtigen Umsätze